Satzung

Stand: 25. Juni 2008

 

§ 1     Selbstbestimmung

1.     Der Jugendrat Gladbeck vertritt überparteilich die Interessen und Anliegen aller Gladbecker Kinder und Jugendlichen. Seine Aufgabe ist das Erreichen der selbst gesetzten Ziele.

§ 2     Wahlen

1.     Die Wahlen zum Jugendrat der Stadt Gladbeck finden jährlich in allen weiterführenden Gladbecker Schulen, Jugendeinrichtungen und Jugendverbänden statt. Sie sind von der Institutionsleitung oder der Schülervertretung selbst zu organisieren und durchzuführen.

2.       Wahlberechtigt sind alle Mädchen und Jungen, die ihren Wohnsitz in Gladbeck haben oder eine weiterführende Gladbecker Schule besuchen. Sie müssen im Alter zwischen 10 und 21 Jahren sein.

3.       Wählbar sind alle Wahlberechtigten.

4.       Den Jugendeinrichtungen, –verbänden und –zentren steht es zu, jeweils zwei Vertreter/innen in den Jugendrat zu entsenden. Die weiterführenden Schulen erhalten jeweils zwei Vertreter/innen für die Stufen 5-7, 8-10 und 11-13.

5.         Der/Die Zweitplatzierte einer jeweiligen Wahl gilt als Vertreter/in. Diese/r kann im Krankheitsfall das jeweilige ordentliche Mitglied vertreten oder gar bei zu häufigem unentschuldigten Fehlen ganz ersetzen.

6.         Nimmt der/die gewählte Vertreter seine/ihre Aufgabe zur Mitarbeit nicht wahr, informieren Vollversammlung bzw. Arbeitsgruppe die entsprechenden Wähler. Diese entscheiden dann über das weitere Vorgehen.

 

§ 3 Arbeitsgruppen

1.       Der Jugendrat arbeitet in für alle wahlberechtigten Mädchen und Jungen frei zugänglichen Arbeitsgruppen (AGs). Diese setzen sich aus den gewählten Mitgliedern und freiwilligen Interessierten zusammen.

2.       Die Aufgabenbereiche der Arbeitsgruppen beschließt der Jugendrat selbst. Diese können themen- oder stadtteilbezogen sein. Auch Häufigkeit und Dauer der Treffen sind nach AG-interner Absprache frei wählbar.

4.       Ein Mitglied des Jugendrates muss mindestens einer AG angehören

5.       Verhält sich ein Mitglied verfassungs- und/oder menschenrechtsfeindlich, kann die AG oder die Vollversammlung das entsprechende Mitglied ausschließen.

 

§ 4 -gestrichen-

 

§ 5 Versammlungen

1.       Die Vollversammlungen des Jugendrates finden unter Beteiligung des Bürgermeisters, der Kinder- und Jugendbeauftragten, der gewählten Mitglieder des Jugendrates und weiteren Mitgliedern der Arbeitsgruppen mindestens viermal im Jahr statt.

2.       Jede AG kann unter Angabe eines Grundes außerordentliche Vollversammlungen mit einer Organisationsfrist von vier Wochen einberufen.

3.       - gestrichen -

4.       Bei Abstimmungen muss nach vorheriger Diskussion eine Mehrheit der Mitglieder des Jugendrates erreicht werden.


§ 6 Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt Gladbeck und seinen Ausschüssen

1.         Dem Jugendrat wird vom Rat und seinen Ausschüssen ein umfangreiches Informationsrecht gewährt.

2.       Der Jugendrat strebt ein bedarfsweises und projektorientiertes Teilnahmerecht in den Fachausschüssen des Rates an.

3.       Das vom Jugendrat angestrebte Beteiligungsrecht in den Fachausschüssen sieht ein Rederecht zu bestimmten Tagesordnungspunkten sowie ein Anregungsrecht zur Behandlung eigener Tagesordnungspunkte vor.

4.       In die entsprechenden Fachausschüsse werden jeweils 2 Vertreter/innen des Jugendrates entsandt.

5.       Die Beteiligung und Mitwirkung des Jugendrates erfolgt unter Beachtung der Bestimmungen der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Juni 1994, zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Februar 2004, der Hauptsatzung der Stadt Gladbeck vom 13. März 1995, zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Dezember 2004 und der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seinen Ausschüssen vom 13. März 1995, zuletzt geändert am 24. Februar 2005.


§ 7     Etat

1.       Der jährliche Etat des Jugendrates Gladbeck wird im Rahmen der vom Stadtrat im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel bereitgestellt. Des Weiteren kann es allgemein oder projektorientiert finanzielle Unterstützung aus den Fachbereichen geben.

2.       Verwaltet werden die finanziellen Mittel durch die/den jeweilige/n Kinder- und Jugendbeauftragte/n der Stadt Gladbeck.

 

§ 8     Satzungsänderung

1.       Durch die Zustimmung einer 2/3-Mehrheit der Vollversammlung kann die obige Satzung noch nachträglich geändert oder ergänzt werden.

§ 9     Inkrafttreten

1.       Diese Satzung tritt am Tag der Beratung und Genehmigung durch die Vollversammlung in Kraft.